Photovoltaikanlagen im Test

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist der erste Schritt zu einer eigenständigen und autarken Energiegewinnung, egal ob für das Eigenheim oder für die Liegenschaften des eigenen Geschäftsbetriebes. Was die wenigsten noch heute wissen, ist das die Photovoltaiktechnik viele Jahrzehnte zuvor Anwendung in der Raumfahrt fand.

In den siebziger Jahren fand die Photovoltaiktechnik erstmals Anwendung auf der Erde. Dies war vor allem auf die Ölkrise von 1973 sowie einige Störfälle in Kernkraftwerken der USA zurückzuführen, sodass man anfing, sich nach Alternativen umzusehen. Nun rückten die regenerativen Energien in Form der Photovoltaiktechnik erstmals in den breiteren Fokus der Öffentlichkeit und Investoren.

Seit nunmehr 10 Jahren hat die Photovoltaikanlage auch Einzug in die Privathaushalte genommen und stellt heute die lukrativste und unkomplizierteste Variante der regenerativen und autarken Energiegewinnung da. Wer die Anschaffung einer Photovoltaikanlage plant, sollte jedoch folgende Dinge bei der Produktauswahl beachten.

Solarmodule

Auf die Wertigkeit und Haltbarkeit der Solarmodule sollte geachtet werden. Eine Lebensdauer nach gängigem Typ beträgt 20-25 Jahren. Die Leistung der Module lässt mit zunehmender Lebensdauer nach.

Lebensdauer des Montage-Systems

Das Montage-System einer guten Photovoltaikanlage sollte eine Lebensdauer von über 25 Jahren besitzen.

Wirtschaftlichkeit

Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage lässt sich vorab feststellen. Bei der Berechnung müssen vorab die Verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden, die die Kosten und den Ertrag ausmachen.

Wie hoch sind die Anlagekosten?

Um die Anlagenkosten zu ermitteln, benötigt man genauere Angaben zur Dachfläche, Dachneigung und dem Standort, auf dem die Photovoltaikanlage installiert werden soll. Mit diesen Daten lassen sich dann z.B. mit Online-Solar-Rechnern die zu erwartenden Kosten ermitteln. Alternativ kann natürlich direkt ein detailliertes Angebot von einem Fachbetrieb angefordert werden. Ebenso sind die jährlichen Betriebskosten bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung zu berücksichtigen, wie z.B. die Versicherungskosten und Reinigungskosten.

Eine genaue Berechnung der möglichen Erträge ist für die Einspeisevergütung relevant, sofern der Strom an Stromanbieter weiterverkauft wird. Sollte der gewonnene Strom zum Eigenverbrauch genutzt werden, kann man die eingesparten Kosten für den Haushaltsstrompreis als Ertrag abrechnen.

Die Rentabilität einer Anlage lässt sich durch eine dynamische Investitionskostenrechnung oder durch eine einfache GuV-Rechnung ermitteln.